Słubice - Polen

Die Stadt Słubice liegt im südwestlichen Teil der polnischen Wojewodschaft Lubuskie am rechten Ufer der Oder. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges war das heutige Słubice ein Vorort von Frankfurt (Oder), die Dammvorstadt. Als selbständige polnische Stadt existiert Słubice seit 1945. Durch seine günstige Lage an der Grenze ist Słubice ein wichtiges Handels- und Dienstleistungszentrum. Auf dem Territorium der Gemeinde liegen die drei größten Grenzübergänge an der Westgrenze Polens. Mit dem Collegium Polonicum entstand quasi als Visitenkarte von Słubice eine moderne Wissenschafts- und Begegnungsstätte, die gemeinsam von der Adam-Mickiewicz- Universität Poznan und der Europa-Universität “Viadrina“ Frankfurt (Oder) getragen wird. Bereits vor dem 2. Weltkrieg lag das Naherholungsgebiet für die Frankfurter östlich der Oder. Auch heute kommen viele Besucher in die Stadt, die durch viele Grünanlagen und eine interessante Umgebung gekennzeichnet ist. Besonders Angler, Jäger, Wanderer, Fahrrad- und Wassersportliebhaber kommen auf ihre Kosten. In der Nähe der Stadt gibt es einige Seen. Segler, Windsurfer und Paddler finden hier hervorragende Bedingungen für ihren Sport. Das Sport- und Freizeitzentrum mit seinem großen, 1926 eröffneten, Stadion, verfügt darüber hinaus über Fußball und Tennisplätze, Schießstände und ein Freiluftschwimmbad.



 


 

Gorzw Wlkp. - Polen

Gorzw Wlkp. (Landsberg an der Warthe), die grüne Stadt Westpolens, liegt im mitteleren Westen Polens. Sie ist ein wichtiges Verwaltungs-, Wirtschafts- und Kulturzentrum, Hauptstadt der Wojewodschaft Lubuskie und Sitz des Wojewoden. Gorzw ist mit 126 000 Einwohnern das wirtschaftliche Zentrum der Region. Die Stadt ist gekennzeichnet durch eine entwickelte Industrie, vor allem Chemie-, Textilindustrie, Maschinenbau, holzverarbeitende Industrie und Land- und Nahrungsgüterwirtschaft; sechs Hochschulen sind hier angesiedelt. 12 Parks mit einer Fläche von insgesamt 128 ha sowie viele Grünanlagen sind kennzeichnend für Gorzow als Zentrum der „Grünen Lunge“ Polens; sie machen die Stadt auch für Touristen attraktiv. In der Umgebung Gorzws findet man viele Seen, Flüsse, Wälder, Landschaftsparks und Naturschutzgebiete. Auch im kulturellem Bereich hat die Stadt viel zu bieten. Sehenswert sind der Dom, die St. Antonius-Kirche, der Speicher, das Museum sowie viele Villen. Es lohnt sich auch, solche interessanten Veranstaltungen wie die „Tage von Gorzw“, den Internationalen Bach-Klavier-Wettbewerb, den Pommerschen Jazz-Herbst, die Biennale der Sakralen Kunst, das Internationale Treffen der Zigeunerensembles „Romane Dyvesa“, das Folklorefestival oder die Theaterkonfrontationen zu besuchen.

 

 


 

Heilbronn - Deutschland

Die Stadt Heilbronn, ehemalige freie Reichsstadt am Neckar, liegt im Oberzentrum der Region Franken. Die Stadt ist eine der größten deutschen Weinbaugemeinden und ein Zentrum von Industrie, Handel und Gewerbe. Im Jahre 741 wurde Heilbronn erstmals am fränkischen Königshof urkundlich als Handelsstadt erwähnt. Heilbronn ist eine Stadt mit großer Wirtschaftskraft und hoher Lebensqualität. Geographisch exakt im Herzen Europas und am Schnittpunkt zweier Autobahnen, von sechs Schienenstrecken und der europäischen Wasserstraße Neckar gelegen, zeichnet sich Heilbronn durch besondere Standortgunst aus. Die Stadt liegt im romantischen Neckartal und bietet ein breites kulturelles Angebot, z.B. im modernen Stadttheater, in den drei städtischen Museen und in der Kunsthalle. Abwechslungsreiche Veranstaltungen, Märkte und Feste garantieren den Besuchern kurzweilige Unterhaltung. „Deutschlands gemütlichstes Weindorf“ erwartet alljährlich Mitte September über eine viertel Million Besucher. Eine hervorragende internationale Gastronomie und Fußgängerzonen mit Straßencafes laden den Gast zum Bummeln und Verweilen ein. Zahlreiche Burgen und Schlösser entlang der durch Heilbronn führenden „Burgenstraße“ lassen das blühende Mittelalter für den Besucher wieder lebendig werden.

 

 


 

Nimes - Frankreich

Das südfranzösische Nmes ist Reisenden und Kunsthistorikern vor allem wegen seiner sehr gut erhaltenen Bauwerke aus der Antike bekannt. In der unter Denkmalschutz stehenden Altstadt lassen sich Stadtbesichtigung und Einkaufsbummel ganz einfach miteinander verbinden. Museen, Bibliotheken, Theater, Konzerte aller Art, aber auch sportliche Ereignisse sorgen für einen das ganze Jahr ausgefüllten Veranstaltungskalender. An erster Stelle steht die „Feria“, ein wahres Volksfest nach spanischem Vorbild mit Stierkämpfen und vor allem viel Musik. Nmes ist umgeben von Weinbergen und Feldern für den Gemüse- und Obstanbau. Sie ist eine Universitätsstadt mit 3000 Studenten. In Nmes gibt es ein sehr gut erhaltenes römisches Amphitheater. Heute finden dort die verschiedensten sportlichen und kulturellen Veranstaltungen vor bis zu 23.000 Zuschauern statt. In der Nähe von Nmes befindet sich der Pont du Gard, eine weltberühmte Brücke. Sie ist das Prachtstück einer 50 km langen römischen Wasserleitung. Für die Wirtschaft von Nmes spielt der Tourismus eine herausragende Rolle. Die Nähe des Mittelmeers mit feinsten Sandstränden, der größte Jachthafen Europas in nur 30 km Entfernung, die nahegelegenen bewaldeten Berglandschaften der Cevennen ziehen alljährlich unzählige Besucher an.

 

 


 

Witebsk - Weißrussland

Witebsk wurde im Jahre 974 von der Fürstin Olga gegründet und liegt im Nordosten von Belarus, im Schnittpunkt der Wege von Westen nach Russland, von Russland ins Baltikum und von Sankt Petersburg nach Odessa. Witebsk ist die Stadt der Wissenschaft und Kultur. Hier gibt es zwei Universitäten, eine Veterinärakademie und eine Medizinische Hochschule. Von den vielen kulturellen Einrichtungen soll hier nur das Belorussische Dramatische Theater „Jakub Kolas“ genannt werden. Das Leben und Werk des in Witebsk geborenen Marc Chagall (1887-1985) dokumentieren Museum und Geburtshaus des Künstlers. Zu den historisch-kulturellen Sehenswürdigkeiten gehören u.a. das Rathaus (1775), die Maria -Verkündigungs-Kirche aus dem 12. Jh. und die Kasaner Kirche (1760). In Witebsk finden Jazzfestivals sowie das Festspiel der modernen Choreographie statt. Das internationale Kunstfestival „Slawischer Basar“ ist ein wichtiges Kulturfest in Europas. Von der guten Sporttradition in Witebsk zeugen die weltweiten Erfolge der Gymnastik-, Trampolin-, Akrobatik-, Box- und Biathlonschulen. Auch Disziplinen wie Ringen, Judo und Radsport werden hier überaus erfolgreich betrieben. Im neuen Eispalast findet neben Hockey auch Eiskunstlauf statt. In der malerischen, seenreichen Umgebung der Stadt befinden sich Erholungsheime, Sanatorien und Kinderferienlager.

 

 


 

Kadima-Zoran - Israel

Noch ist Kadima eine eher unscheinbare Stadt, inmitten des schmalsten Streifens zwischen dem Mittelmeer und der Westbank. Kadima entstand 1932 aus einer Siedlung von Einwanderern aus mehr als 65 Ländern, vor allem aus Deutschland, Russland, Iran, Syrien, Ägypten, Türkei und Marokko. In den letzten Jahren hat die Stadt über 1000 russische Aussiedler integriert. Das Wachstum der Stadt erklärt sich aber auch durch die Zuwanderung aus den umliegenden größeren Städten wie Tel Aviv und Netauga, als Wohnort für dort Beschäftigte. Die Stadt lebt hauptsächlich von der landwirtschaftlichen Exportproduktion von Erdbeeren, Apfelsinen, Oliven sowie Gemüse. Eine Verpackungsfabrik für Gemüse sowie Kleingewerbe bestimmen die gegenwärtige Wirtschaft. Ein Gewerbegebiet und preiswerte Wohnansiedlungen werden ausgebaut. Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens ist das Kulturzentrum, das für alle Altersgruppen vielfältige Veranstaltungen anbietet. Ein Schwimmbad, Kindergärten und Schulen sowie ein Seniorenzentrum bestimmen die soziale Infrastruktur. Von der geschichtsträchtigen Region Kadima aus können attraktive Ausflugziele besucht werden. Besonders empfehlenswert sind Jerusalem, die älteste Stadt der Welt Nazareth, Haika und Akko an der Mittelmeerküste sowie die Golanhöhen.

 

 


 

Vantaa - Finnland

Das in unmittelbarer Nachbarschaft zur finnischen Hauptstadt Helsinki gelegene Vantaa ist Finnlands viertgrößte Stadt. Wachsende Gewerbegebiete in ausgewogener Kombination mit Wohngegenden und unberührter Natur zeichnen die Stadt Vantaa aus. Die geschriebene Geschichte von Vantaa beginnt 1351. Als interessante Kombination aus Tradition und Neuzeit kann man Vantaa architektonisch zu Recht als Stadt der Gegensätze bezeichnen. Hier existieren nebeneinander eine trutzige Steinkirche aus dem 13. Jh., das Dorfmilieus aus dem 18. Jh. und eine hochmoderne Stadtlandschaft. Ein Musterbeispiel für ein Zukunftsmilieu ist das mehrfach für seine Architektur prämierte Heureka, das auf unterhaltsame Art Wissenschaften zum Anfassen präsentiert. Zahlreiche Konzerträume laden zum Kulturgenuß ein. Hier befindet sich auch die größte Musiklehranstalt des Landes. Vantaa bietet hervorragende Bedingungen für vielerlei sportliche Aktivitäten. Die schöne Natur der Stadt kann man auf zahlreichen Naturlehrpfaden und Radfahrwegen genießen. Fünf Hallenbäder, herrliche Seen in der näheren Umgebung und die Ostsee mit ihren vorgelagerten Inseln bieten vielfältige Erholungsmöglichkeiten. Im Winter laden gespurte Loipen und gepflegte Schlittschuhbahnen ein. Die unmittelbare Nachbarschaft zu Helsinki bietet dem Besucher ergänzende kulturelle und sportliche Angebote.

 

 


 

Yuma - USA

An der Grenze von Arizona zu Kalifornien und nur 25 Meilen nördlich von Mexiko entstand Yuma am Zusammenfluss der Flüsse Colorado und Gila. Hier überquerten seit 1540 Europäer den Colorado, entstanden Außenposten und Missionen, schützten Forts die Ansiedlung in Arizona und Neu Mexiko. Yuma war über die Jahrhunderte das Tor zu den neuen westlichen Welten Kaliforniens. Im historischen Museum, auf dem historischen Gefängnisgelände und auf speziellen Touren wird diese bewegte Vergangenheit dargestellt. Flussexkursionen mit dem Jetboot oder mit dem historischen Schaufelraddampfer, Montainbiking oder Goldschürfen - die Freizeitangebote sind vielfältig. Die historische Altstadt lädt ein zum Einkaufsbummel. Das Tagungszentrumist Teil eines weitreichenden Sport- und Freizeitkomplexes mit Golf- und Tennisplätzen und dem Baseballstadion. Die Tourismusregion Yuma ist besonders interessant durch kombinierbare Angebote mit Kalifornien und Mexiko. Große Teile des Bezirkes Yuma sind Wüstengebiet mit felsigen Bergketten. In den Tälern gibt es fruchtbares Ackerland - die Basis erfolgreichen Ackerbaus mit mehreren Ernten pro Jahr - sowie für die Rinderzucht. Industrieparks für die Leicht- und Schwerindustrie, Verwaltungs- und Dienstleistungszentren gewährleisten einen florierenden Handel und den wirtschaftlichen Erfolg der Region Yuma.